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Berlin

LINDEMANN'S

Akazienkiez vom LINDEMANN'S aus

06. Oktober 2026 · little BIG hotels

Vom LINDEMANN'S bist Du in wenigen Minuten im Akazienkiez. Boutiquen, Lieblingsrestaurants und echter Schöneberg-Alltag rund um Akazien- und Goltzstraße.

Westberliner Kiez vor der Tür

Es gibt sie wirklich noch, diese authentischen Berliner Kieze jenseits von Hipster-Mitte, Kudamm und Co. Der Akazienkiez bietet Dir Gründerzeitfassaden, individuelle Boutiquen und ein super abwechslungsreiches Gastro-Angebot. Die entspannte Atmosphäre des Kiezes ist ein ständiger Begleiter, denn die Mischung aus Alteingesessenen und Zugezogenen ist so ganz anders als die fast durchweg gentrifizierten Trendkieze anderer Stadtteile. Egal ob Morgenrunde, Lunchbreak, Shopping oder Dinnerabend, die Gegend rund um Akazien- und Goltzstraße enttäuscht garantiert nie.

Und das Beste dabei: Von unserem LINDEMANN’S an der Potsdamer Straße bist Du in wenigen Minuten im Akazienkiez.

Lust auf ein Stück echtes Berlin? Wir nehmen Dich mit auf eine Kieztour und stellen Dir dabei außergewöhnliche Boutiquen und unsere Lieblingsrestaurants vor.

Einstieg über Park und Kolonnaden

Von der Potsdamer Straße gehst Du am besten über den Heinrich-von-Kleist-Park. Hier stand früher der Botanische Garten Berlins, und am Zugang zur Straße stehen die Königskolonnaden. Carl von Gontard hat sie zwischen 1777 und 1780 entworfen. Später wurden sie vom Alexanderplatz hierher versetzt. Heute zählen sie zu den wenigen weitgehend erhaltenen Schmuckbauten aus dem Übergang vom Rokoko zum Frühklassizismus in Berlin. Frisch sind die Säulen allerdings nicht mehr. Eine Menge „Künstler“ haben sich darauf mehr oder weniger anspruchsvoll verewigt. Du gehst trotzdem unter den Sandsteinsäulen durch, bleibst vielleicht kurz im Park und folgst danach der Grunewaldstraße.

Kurz bevor Du die Ecke erreichst, wartet Lagalante in der Grunewaldstraße 82. Antonio kocht italienisch mit saisonalen Zutaten und wechselt den Fokus immer wieder auf andere Regionen Italiens. Reservieren lohnt sich, besonders abends. Ein paar Schritte weiter stehst Du an der Ecke Goltzstraße und Akazienstraße.

Apostel Paulus Kirche

Gleich an dieser Ecke steht die Apostel-Paulus-Kirche. Franz Schwechten hat den neogotischen Backsteinbau zwischen 1892 und 1894 entworfen, denselben Architekten kennst Du vielleicht von der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Ku’damm. Der hohe Turm und der rote Ziegel prägen den Blick in den Kiez, und innen wirkt der Raum trotz seiner Größe überraschend intim.

Die Kirche ist mehr als Kulisse. Hier finden regelmäßig Konzerte statt, von Candlelight-Abenden bis zu klassischen Programmen und dem Weihnachtskonzert mit dem Jungen Chor der Deutschen Oper. Die Gemeinde vermietet den Raum auch an Veranstalter, und am Wochenende lohnt ein Blick in den Terminkalender. So hast Du zwischen Park und Dinner noch einen kulturellen Anker.

Von der Kirche aus gehst Du links die Akazienstraße Richtung Hauptstraße. Unter Bäumen läufst Du an Boutiquen, Buchladen und Cafés vorbei. Viele Läden öffnen erst gegen elf, weshalb sich die Straße vormittags gut zum Bummeln eignet und abends zum Essen.

Gleich nach der Ecke öffnet in der Akazienstraße 14 Heiner Schneider seine Türen. Der Herrenausstatter setzt auf neapolitanische Schneiderkunst und italienische Labels wie Isaia Napoli, Finamore, Stile Latino oder Luigi Borrelli, dazu ein Maßatelier und Beratung ohne Schnelltrend. Im selben Haus kocht Restaurant Elan deutsch-mediterran, hell und mit Blick auf die Straße. Genau richtig, wenn Du etwas Feines willst, ohne den Abend zu groß aufzuziehen.

Weiter Richtung Hauptstraße lohnt NILA South Indian in der Akazienstraße 3. Hier schmeckt die Karte nach Kerala, mit Biryani, Malabar Parotta und Fischcurry statt Standard-Paneer-Buffet. Tagsüber und abends geöffnet, Reservieren ist sinnvoll.

Rechts in die Goltzstraße

Zurück an der Kreuzung gehst Du rechts in die Goltzstraße Richtung Winterfeldtplatz. Hier wird es dichter, und Du merkst schnell, dass der Kiez vom Bummeln und vom Essen lebt.

Gleich zu Beginn öffnet The Naughty Chapter in der Goltzstraße 3. Berlins erste Buchhandlung nur für Romance, mit Romantasy, Dark Romance und BookTok-Titeln auf Deutsch und Englisch, nach Subgenre und Trope sortiert. Direkt daneben wartet Mimi in der Nummer 5 mit textilen Antiquitäten, antiken Stoffen und historischer Kleidung, auch für Film und Theater. Solche Läden gehören zum Kiez dazu und würden in einem Trendquartier schnell untergehen.

Danach wird es kulinarisch. In der Goltzstraße 7 kocht Chez Zola algerischen Couscous und Tajine, intim und ungezwungen, mit dem Gefühl, wirklich bei jemandem zu Gast zu sein. Vegetarisch oder mit Lamm, Huhn oder Rind. Ein Abend, nach dem Du den Duft von Gewürz und Semoule noch mitnimmst.

Danach noch Lust auf einen Absacker? Im selben Haus wartet Salut! Classic Bar, eine der Top 50 Cocktailbars Deutschlands. Dunkle Wände, Ledersofas und 1920er-Flair, dazu kreative Drinks. Couscous bei Zola, Cocktail bei Salut, und Du musst dafür nicht einmal die Straße wechseln.

Weiter die Goltzstraße hoch liegen Mobilien in der 13b und Makäni in der 14. Bei Mobilien stapeln sich Postkarten, Papier und kleine Fundstücke, bei Makäni Textilien, Glas und Keramik mit Farbe und Charakter. Beides sind Geschenkeläden im besten Sinn, ideal wenn Du zwischen Lunch und Dinner noch etwas für Dich oder zum Mitbringen suchst.

Ein kurzer Schwenk in die Nebenstraßen lohnt sich. In der Frankenstraße 13 steckt Fabiolus Magic Store, ein Zauberladen für Karten und Tricks, wenn Du dem Berliner Alltag gern ein bisschen Magie gönnst. Auf der Barbarossastraße 61 zeigt J&V industrial Vintage Furniture, Lampen und Möbelstücke, die nach Werkstatt und Design schmecken.

Weiter Richtung Norden erreichst Du den Winterfeldtplatz. Mittwochs und samstags steht hier einer der beliebtesten Wochenmärkte Berlins. Der Samstag ist riesig, der Mittwoch etwas kleiner und entspannter. Am Foodtruck von Guillerma gibts Arepas, Cachapas, Quesillo und Papelón con Limón, knusprig und mit viel Herz. Bei Obst Walter sind Obst und Gemüse knackfrisch, und der Verkäufer steckt so viel Energie in die Beratung, dass Du danach Lust aufs Kochen hast. Gleich daneben duftet und leuchtet der Blumenstand Kasparick, und irgendwo dazwischen wartet „Die Kekse“ mit Cookies, die nach handwerklicher Arbeit und guten Zutaten schmecken. Dazu Bio-Stände, Käse und Menschen, die sich kennen. Ein Muss, wenn Du den Kiez am Vormittag erleben willst.

Vorbergstraße und Belziger Straße

Von der Goltzstraße aus lohnt der Abstecher in die Vorbergstraße. Bei barlevain in der Vorbergstraße 10a kochen Max Hühnergarth und Anna Hernández Götz eine kurze, präzise Karte mit saisonalen Small Plates. Austern und Terrine stehen neben Nackenfleischspießen nach sächsischer Familientradition, und das Haus fühlt sich eher nach Wine-Bar-Bistro an als nach großem Restaurant. Oft nur unter der Woche abends geöffnet, deshalb Tisch vorher sichern.

Gleich daneben empfängt Dich La Cocotte in der Vorbergstraße 10. Das Lokal ist hell und französisch geprägt, und auf der Karte stehen vor allem Schmortöpfe, die den Abend warm und klassisch machen.

Südlich der Akazienstraße führt Dich die Belziger Straße zu I Due Emigranti in der Nummer 38. Italienische Spezialitäten kommen hier in einem klassischen Restaurant mit Straßenterrasse auf den Tisch, entspannt und ohne Show. Das beliebte Restaurant prägt den Kiez seit Jahren und ist abends oft gut gefüllt.

Merseburger Eisenacher Wartburg

Noch ein paar Straßen weiter westlich wird die Karte internationaler. In der Merseburger Straße 15 kocht Stumari georgisch, mit Chinkali, Chachapuri und würzigen Eintöpfen. Es wird ein Abend getragen von Gastfreundschaft, und von der Akazienstraße bist Du in wenigen Minuten da.

Auf der Eisenacher Straße 86 lädt Fjord by Munch’s Hus zu moderner norwegischer Küche ein. Fisch und Meeresfrüchte stehen im Mittelpunkt, dazu nordische Tapas zum Teilen, Craft-Bier und eine starke Weinkarte. Geöffnet ist Dienstag bis Samstag ab 17:00 Uhr, montags und sonntags bleibt zu. Tisch vorher sichern.

Ein Stück weiter Richtung Süden teilst Du Dir bei Carlos Tapas Bar in der Eisenacher Straße 69 spanische Tapas, oft draußen unter karierten Tischdecken. Ein lockerer Stopp, wenn Du lieber mehrere kleine Teller willst als ein großes Hauptgericht.

In der Wartburgstraße 54 empfängt Dich Renger-Patzsch, benannt nach dem Fotografen Albert Renger-Patzsch. Die Küche ist deutsch-französisch mit elsässischen Wurzeln, Flammkuchen inklusive, und draußen wartet eine Rosenterrasse. Abends ab 18:00 Uhr, sonntags geschlossen. Reservieren ist sinnvoll.

Zurück zum LINDEMANN’S

Nach dem Essen bist Du schnell wieder an der Potsdamer Straße und in unserem LINDEMANN’S. Hofzimmer, Streetlife oder eines der Signature-Zimmer mit Terrasse und Badewanne. Der Akazienkiez bleibt hinter Dir, und Du merkst, warum die Lage so gut funktioniert. Authentisches Westberlin zum Anbeißen, und trotzdem kurze Wege zurück ins Haus.

Für Adressen direkt an der Potsdamer Straße und Richtung fjord bleibt unser Multikulti-Guide die richtige Ergänzung. Mehr zum Haus selbst steht unter Urban und außergewöhnlich, und für einen Tag City West liegt der Charlottenburg-Guide bereit. Die Stops aus diesem Artikel findest Du auf der Karte.

Karte

Die Stops aus diesem Artikel

Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende