Die little BIG hotels unterstützen die Initiative Berlin summt! Hier liest Du, was die Stiftung für Mensch und Umwelt tut und wie Du selbst spenden kannst.
Berlin summt! ist 2011 in der Stadt losgegangen. Getragen wird die Initiative von der Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin-Zehlendorf. Das zentrale Thema ist der Bienenschutz und was wir alle dafür tun können. Die little BIG hotels unterstützen die Stiftung bei dieser Arbeit.
Warum Berlin zu summen anfing
In Deutschland leben rund 560 Wildbienenarten, in Berlin sind es rund 300. Viele davon haben es schwer, und die Honigbienen stehen unter demselben Druck. Pestizide und ein mangelndes Nahrungsangebot setzen ihnen auf dem Land zu, während in der Stadt versiegelte Böden und kurz gehaltenes Grün kaum Nektar hergeben. Parasiten und Krankheiten kommen dazu. Hinsichtlich einer gesellschaftlichen Sensibilisierung für das übergeordnete Thema biologische Vielfalt war die Biene der perfekte Sympathieträger, ein Insekt mit gutem Image, das Flora und Fauna verbindet.
2010 las Dr. Corinna Hölzer von Jean Paucton, dem Bühnenbauer der Opéra Garnier in Paris. Er hatte 1982 ein Volk aufs Operndach gesetzt, eigentlich nur als Notlösung. Die Bienen blieben. Hölzer nahm den Gedanken mit nach Berlin. Prominente Dächer sollten der Biene Aufmerksamkeit bringen, für das Bienensterben und für die Bestäuber, die oft unsichtbar bleiben.
Zusammen mit Cornelis Hemmer ging die Idee in den Wettbewerb ÜBER LEBENSKUNST der Kulturstiftung des Bundes. Aus Hunderten Einsendungen kam Startkapital. 2011 standen Bienenstöcke auf Dächern wie dem Berliner Dom, dem Abgeordnetenhaus und dem Haus der Kulturen der Welt. Die Honigbiene brachte die Aufmerksamkeit, während die Sorge den Wildbienen galt. Aus der Berliner Idee wuchs später das bundesweite Netzwerk Deutschland summt!.
Was die Stiftung tut
Die Stiftung befindet sich in Berlin-Zehlendorf. Hölzer und Hemmer haben sie 2010 gegründet. Sie informieren, planen naturnahe Flächen und holen Kommunen, Schulen, Wohnungsbaugenossenschaften und Unternehmen mit ins Boot.
In Berliner Wohnquartieren entstehen Trittsteinbiotope, oft nur 20 bis 40 Quadratmeter vor der Haustür. Größer sind die PikoParks, rund 300 Quadratmeter mit Stauden, Trockenmauern, Totholz und Bänken. Im Projekt Treffpunkt Vielfalt hat die Stiftung Abstandsgrün in mehreren Quartieren umgebaut. Tierökologische Studien zeigten danach mehr Leben auf den Flächen. Dazu kommen Hochbeete an Schulen, der Wildbienenschaugarten in Schöneweide und der Bienenkoffer für die Bildungsarbeit.
Seit 2016 läuft außerdem der Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb. Familien, Kitas, Schulen, Vereine und Kommunen machen mit, vom Balkon bis zur öffentlichen Fläche. 2026 kamen 286 Beiträge zusammen. Rund 4000 Menschen gestalteten etwa 17 Hektar naturnah.

© Stiftung für Mensch und Umwelt
Du kannst selbst spenden
Wenn Dir die Berliner Bienen und die Stadtnatur am Herzen liegen, kannst Du die Stiftung direkt unterstützen. Auf der Spendenseite von Berlin summt! geht das per Formular oder Überweisung. Dieselbe Arbeit findest Du auch über die allgemeine Spende der Stiftung für Mensch und Umwelt. Damit bleibt das Team arbeitsfähig, die Infos kommen raus und Flächen können geplant werden.
Wenn Du selbst pflanzen willst, lohnt der Blick auf den Pflanzwettbewerb. Und wenn Du nachlesen willst, was wir im Alltag tun, besuche gerne unsere Umweltseite. Auch einen Blick wert ist unsere Kooperation mit Too Good To Go.